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Das WIR hat abgestimmt und das WIR hat gewonnen!

Der Mitgliederentscheid der SPD war ein großer Erfolg: fast 78 Prozent der Mitglieder der Partei haben sich daran beteiligt. Damit hat die Partei gezeigt, dass sie es ernst meint mit der direkten Teilhabe an wichtigen Entscheidungen.

 

Freiburg, den 14. Dezember 2013

Das WIR hat abgestimmt!

 

Nun ist das Ergebnis des Mitgliederentscheids amtlich: eine überwältigende Mehrheit der Genossinnen und Genossen der SPD hat den Mitgliederentscheid genutzt und die Frage, ob die SPD eine große Koalition mit der CDU/CSU nach der Bundestagswahl 2014 eingehen soll, eindeutig mit JA beantwortet. Die Zahlen sprechen eine eindeutige und vor allem beeindruckende Sprache: Von den 474.820 SPD-Mitgliedern haben sich 369.680 Genossinnen und Genossen an dem Mitgliederentscheid beteiligt. Das entspricht einer Beteiligung von fast 78 Prozent der Mitglieder der SPD (exakt: 77,86 Prozent). Von eingesandten Antworten haben 75,96 Prozent mit JA für eine große Koalition gestimmt, 23,95 Prozent konnten dem nicht zustimmen und haben sich mit NEIN gegen eine große Koalition ausgesprochen.

Respekt für jede Entscheidung

Für beide Positionen gab und gibt es viele gute Gründe. Jeder Entscheidung gebürt deshalb selbstverständlich uneingeschränkter Respekt. Was aber neben dem grandiosen Ergebnis (was sowohl die Wahlbeteiligung als auch die Deutlichkeit der Entscheidung angeht) mindestens genauso wichtig ist: Wir haben als SPD gezeigt, dass wir mehr Demokratie nicht nur wagen können, sondern auch tun!

Intensive Diskussionen und eine hervorragende Mitgliederversammlung

Diesen Prozess haben wir in unserem Ortsverein bereits kurz nach dem Ergebnis der Bundestagswahl beobachten und verstärken können: auf den folgenden Vorstandssitzungen oder anderen Treffen wurde keine Frage so intensiv diskutiert wie die Frage, ob wir in einer großen Koalition Deutschland mitregieren sollen oder nicht. Den (zumindest öffentlichen) Höhepunkt dieser Diskussion bildete dabei die Mitgliederversammlung am Samstag, den 7. Dezember 2013 in der Mensa der Hebelschule mit dem Titel "Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition". Durchgeführt und organisiert wurde die Veranstaltung von dem Kreisvorstand der Freiburger SPD. Unser Kreisvorsitzender Julien Bender hat gemeinsam mit Gernot Erler (MdB), Marion Jegal und Ralf Spörkel die lange Sitzung (über drei Stunden) äußerst kompetent und konzentriert strukturiert und geleitet. Begleitet durch kurze Zusammenfassungen des vorliegenden Koalitionsvertrages, die von Mitgliedern des Kreisvorstands vorgetragen wurden, konnten die vielen anwesenden Genossinnen und Genossen zu den Themenschwerpunkten Kritik und Lob äußern. Dabei wurde deutlich, dass die individuelle Entscheidung von allen Genossinnen und Genossen sehr ernst genommen wurde und das sich jeder intensiv mit den Pros und Contras auseinandergesetzt hat. Die Stimmung blieb während der ganzen Zeit äußerst konzentriert und sachlich - ein großer Verdienst der Organisatoren und der Mitglieder der Freiburger SPD.

Was im Großen gilt, muss auch im Kleinen gelten!

Wie schon Sigmar Gabriel in der kurzen Pressekonferenz zur Verkündung des Ergebnisses des Mitgliederentscheids sagte: nur wenn die Menschen erfahren, das sie auch tatsächlich gefragt werden und das ihre Stimme in einer Partei etwas zählt, sind sie bereit, sich einer Partei anzuschließen und gemeinsam mit anderen zu kämpfen, streiten, lachen und gewinnen. Was für die Bundespartei gilt, muss deshalb auch für uns gelten. Und deshalb treten der Ortsverein Haslach-Weingarten-Rieselfeld und die ganze Freiburger SPD seit Jahren vehement und nachdrücklich für eine starke Bürgerbeteiligung in allen Belangen der Stadtentwicklung ein.

In diesem Sinne hat das WIR abgestimmt und das WIR gewonnen!

Janne Schulz
(Vorsitzender)


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